Facebook: Der größte IT-Börsengang aller Zeiten
Gerüchte um einen möglichen Börsengang von Facebook gibt es schon seit Jahren, doch bis jetzt hat das Unternehmen aus dem Silicon Valley nie solche Schritte eingeleitet und es war immer nur alles pure Spekulation. Doch Anleger dürfen sich jetzt schon freuen, denn bis Mitte 2012 will man bei Facebook nun tatsächlich an die Börse gehen. Damit hat die Gerüchteküche also ein Ende und es gibt konkrete Pläne für den geplanten Börsengang. Das IT-Unternehmen ist mit satten 100 Milliarden US Dollar bewertet, was diesen zu einem der größten Börsengänge aller Zeiten macht.
Börsengang der Superlative
Wie das Wall Street Journal berichtet, solle der Börsengang von Facebook für den Zeitraum zwischen April und Juni des kommenden Jahres geplant sein. Wie bereits erwähnt, wurde Facebook nach Zeitungsberichten mit 100 Milliarden US Dollar bewerten und könnte durch den Börsegang noch einmal weitere 10 Milliarden erhalten. Das schaffte nicht mal Google mit seinem Börsengang vor sieben Jahren, denn das damalige Aktienpakt spielte nicht mal 2 Milliarden US Dollar ein. Facebook würde mit diesem Börsengang also im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte schreiben.
Gründe und Überlegungen beim Börsengang
Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen, wie Zeitungen berichten. Mark Zuckerberg, der durch Facebook berühmt geworden ist, überlege noch und die entsprechenden Anträge seien auch noch nicht eingereicht. Denn vor einem Börsengang steht immer ein Antrag bei der Börsenaufsicht der USA, der SEC. Facebook habe den Börsengang somit auch noch nicht offiziell bestätigt. Gründe gibt es aber genug, warum der Börsengang bestimmt statt findet. Dann am einer Zahl von 500 Anteilseignern muss ein Unternehmen seine Geschäftszahlen offen legen. Facebook hat diese Grenze mit Sicherheit erreicht oder erreicht sie in sehr naher Zukunft. Somit macht es dann auch nichts, dass bei einem Börsengang von Facebook die Zahlen ebenfalls veröffentlicht werden müßten. Denn dies ist sowie bereits erforderlich. Der Börsengang der Extraklasse kann also ruhig kommen.




